REUSE - Reducing Environmental Use of Single-Use Everyday Plastics
REUSE ist ein 24-monatiges internationales Trainingsprojekt (01.01.2026 – 31.12.2027), das sich der Minderung von Einwegplastik im Alltag widmet. Im Zentrum stehen 28 Jugendfachkräfte mit Erfahrung in der Jugendarbeit oder Umweltbildung, die ihre praktischen Fähigkeiten sowie ihre Kompetenzen weiterentwickeln möchten. Ziel des Projekts ist der Aufbau von Kompetenzen, die direkt in lokale Gemeinschaften, Schulen und Jugendzentren übertragbar sind und sicherstellen, dass Lernprozesse in konkretes Handeln und nachhaltige Verhaltensänderungen münden.
Durch erfahrungsbasierte Methoden wie Rollenspiele, Design Thinking und interaktive Challenges vermittelt REUSE fundiertes Wissen über Plastikverbrauch sowie wirksame Ansätze zur Förderung nachhaltiger Verhaltensweisen. Die Teilnehmenden entwickeln praxisnahe Kompetenzen, um kreative Workshops, partizipative Lernformate und wirkungsvolle Sensibilisierungskampagnen zu konzipieren und umzusetzen.
In vielfältigen Aktivitäten wie der Plastic Hunt Challenge, plastikfreien Kochformaten oder Community Aktionen setzen sich die Teilnehmenden aktiv mit den Auswirkungen von Einwegplastik auseinander und entwickeln konkrete Lösungsansätze für ihre lokalen Kontexte. Dabei entstehen Prototypen, Kampagnen und Initiativen – etwa Zero-Waste-Challenges, informative Social Media Reels oder kreative Umweltaktionen –, die direkt in den eigenen Communities umgesetzt und weiterentwickelt werden können.
REUSE stärkt die Rolle von Jugendfachkräften als Multiplikator*innen für Umweltbewusstsein und nachhaltigen Wandel. Die Teilnehmenden erweitern ihre Kompetenzen in den Bereichen Moderation, Projektmanagement, Kommunikation und Nachhaltigkeit und lernen, wie sie lokale Akteur*innen einbinden und Maßnahmen zur Minderung von Plastikmüll initiieren können. Das Projekt macht sich zur Aufgabe langfristige Verhaltensänderungen anzustoßen und junge Menschen als aktive Gestalter*innen einer nachhaltigen Zukunft zu empowern.
Gefördert wird das Projekt im Rahmen von Erasmus+ in Kooperation mit internationalen Partnerorganisationen.

