ALENA-Projekt: Offene Beratung und Unterstützung für Menschen mit internationaler Geschichte
Seit Beginn des ALENA-Projekts bieten wir regelmäßig Beratung und Begleitung für Menschen mit internationaler Geschichte an. Unser Ziel ist es, Teilhabe zu fördern, Barrieren abzubauen und praktische Unterstützung im Alltag zu leisten – offen, alltagsnah und kultursensibel.
Unsere offenen Beratungstage finden jeweils montags, dienstags und donnerstags statt. An den anderen Tagen – mittwochs, freitags sowie samstags – bieten wir Termine nach Vereinbarung an, um individuell auf die Bedürfnisse der Ratsuchenden eingehen zu können.
Das Angebot richtet sich besonders an junge Erwachsene und Familien aus der Diaspora-Community, überwiegend aus Eritrea, Äthiopien, Somalia, Sudan und Kenia. Themen der Beratung sind vielfältig und orientieren sich an den konkreten Lebenssituationen der Menschen. Dazu gehören unter anderem:
Unterstützung bei der Berufs- und Arbeitssuche
Hilfe bei der Ausweisverlängerung und Kontakten zum Ausländeramt
Beratung zu Jobcenter-Anträgen und Krankenversicherung
Übersetzung von Briefen und Unterstützung bei Ratenzahlungsvereinbarungen
Begleitung zu Arzt- und Krankenhausbesuchen
Psychosoziale Beratung und Unterstützung bei seelischer Belastung
Schulkorrespondenz und Kommunikation mit Bildungseinrichtungen für Familien
Hilfe bei Anträgen für Familienkasse, Wohnberechtigungsschein (WBS) und Wohnungssuche (z. B. GAG)
Unterstützung beim Schriftverkehr mit Vermieter:innen
Beratung und Begleitung bei Vereinsgründungen, Projektanträgen und Projektmanagement – insbesondere für Diaspora-Organisationen
Mit diesem vielfältigen Beratungsangebot trägt das ALENA-Projekt dazu bei, Menschen mit internationaler Geschichte zu stärken, Orientierung zu geben und Eigeninitiative zu fördern. So entsteht ein Ort, an dem Fragen, Sorgen und Ideen Gehör finden – und aus individuellen Herausforderungen gemeinsame Lösungen werden.

